KI IM UNTERNEHMEN
Ihre Mitarbeitenden nutzen KI. Wissen Sie davon?
KI findet meistens schneller in den Arbeitsalltag als Regeln und technische Strukturen. ChatGPT im Browser, Copilot in Microsoft 365 oder das nächste Tool aus einer Fachabteilung: Wir machen die Nutzung sichtbar und bauen einen Rahmen, in dem KI nützlich wird, ohne dass Unternehmensdaten zum Blindflug werden.
01. ChatGPT ist längst offen.
Mitarbeitende suchen praktische Hilfe und nutzen, was funktioniert. Ohne klaren Rahmen entstehen sehr unterschiedliche Arbeitsweisen.
02. Unternehmenswissen landet im Prompt.
Verträge, Kalkulationen, Kundendaten oder interne Dokumente werden schnell zur Eingabe – oft ohne bewusste Entscheidung über Schutzbedarf und Zweck.
03. Jede Abteilung testet etwas anderes.
Aus sinnvollen Einzelversuchen kann eine Tool-Landschaft entstehen, die niemand zentral überblickt oder technisch steuert.
Der Zweck kommt vor dem Tool.
Erst klären, was KI im konkreten Prozess leisten soll. Danach entscheiden, welches Modell, welche Plattform und welche Daten dafür sinnvoll sind.
Alte Berechtigungen werden mit KI plötzlich sichtbar.
Wenn KI Unternehmenswissen durchsucht, werden gewachsene Zugriffe und unklare Freigaben schnell zum Sicherheits- und Qualitätsproblem.
Verbote schaffen oft nur Schatten-KI.
Mitarbeitende brauchen nutzbare Alternativen. Klare Regeln und passende Werkzeuge sind wirksamer als ein PDF, das niemand im Alltag liest.
01. Zweck: Was soll KI hier konkret tun?
Use Case, Nutzen und Grenzen definieren. Kein Tool einführen, nur weil es gerade verfügbar ist.
02. Daten: Was darf KI wissen?
Datenklassen und Schutzbedarf festlegen: öffentlich, intern, vertraulich oder besonders schützenswert.
03. Zugriff: Wer darf worauf zugreifen?
Identitäten, Rollen, Gruppen und bestehende Berechtigungen prüfen, bevor KI darauf aufsetzt.
04. Betreiber: Wo soll die KI laufen?
Cloud, europäische Plattform oder lokal betriebenes Modell anhand von Datenfluss, Risiko, Qualität und Aufwand entscheiden.
Welche Tools sind erlaubt?
Eine verständliche Positivliste schafft Orientierung: Was darf genutzt werden, für welche Zwecke und mit welchem Konto?
Welche Daten dürfen hinein?
Datenklassen und konkrete Beispiele helfen mehr als der Satz „keine sensiblen Daten eingeben“.
Was müssen wir dokumentieren?
Verantwortlichkeiten, freigegebene Use Cases, Transparenzanforderungen und KI-Kompetenz so organisieren, dass sie nachweisbar und praktisch bleiben.
SECURE AI WORKPLACE
KI darf mitarbeiten. Aber nicht alles wissen.
Wir schaffen einen Arbeitsrahmen, der produktive KI-Nutzung ermöglicht und gleichzeitig Daten, Identitäten und Zugriffe technisch kontrollierbar hält.
Microsoft Copilot
Im Microsoft-365-Kontext prüfen wir Berechtigungen, Datenzugriffe, Schutzmechanismen und den konkreten Nutzen, bevor breit ausgerollt wird.
Europäische KI-Plattformen
Plattformen mit europäischem Betriebs und Vertragsmodell dort einordnen, wo Datenschutz, Datenstandort oder zentrale Administration wichtig sind.
Open WebUI
Selbst betreibbare KI-Oberfläche als mögliche Schicht vor Cloud-APIs oder selbst gehosteten Modellen, wenn mehr Kontrolle gewünscht ist.
Lokale & private LLMs
Modelle in eigener oder dedizierter Infrastruktur einsetzen, wenn Daten das Unternehmen nicht verlassen sollen oder spezielle Anforderungen bestehen.
AI Gateway / KI-Firewall
Zentrale technische Kontrollpunkte für freigegebene Modelle, Routing, Richtlinien, Protokollierung und begrenzte Datenflüsse.
DLP & Datenklassifizierung
Mit Microsoft Purview oder vergleichbaren Mechanismen Schutz vor Datenabfluss und vorhandene Vertraulichkeitsregeln in die KI-Nutzung einbeziehen.
01. Nutzung sichtbar machen
Welche Tools, Konten und Use Cases existieren bereits? Wo liegen die größten Chancen und Risiken?
02. Regeln & Datenklassen festlegen
Erlaubte Werkzeuge, Zwecke, Datenarten und Verantwortlichkeiten verständlich definieren.
03. Pilot technisch sauber aufsetzen
Ausgewählte Nutzer, passende Plattform, Identitäten, Schutzmaßnahmen und echte Use Cases zusammenbringen.
04. Ausrollen & nachsteuern
Schulung, KI-Kompetenz, Monitoring und technische Leitplanken mit der tatsächlichen Nutzung weiterentwickeln.