DIGITALE SOUVERÄNITÄT & RESILIENZ

Wissen Sie, wie abhängig Sie wirklich sind?

Microsoft 365, SaaS, lokale Systeme und Cloud-Dienste funktionieren im Alltag meist gut. Spannend wird es, wenn ein Anbieter die Spielregeln ändert, ein Dienst ausfällt oder niemand genau sagen kann, wo kritische Daten liegen. Wir machen Abhängigkeiten sichtbar und schaffen echte Handlungsoptionen.

DER REALITÄTSCHECK

Souveränität merkt man selten, solange alles funktioniert.

Die entscheidenden Fragen tauchen oft erst auf, wenn etwas geändert, wiederhergestellt oder migriert werden muss.

01. Der Anbieter ändert die Spielregeln.

Produkte, Preise, Vertragsmodelle oder technische Möglichkeiten ändern sich. Dann zeigt sich, wie viel Wahlfreiheit wirklich geblieben ist.

02. Ein wichtiger Dienst fällt aus.

Wie lange können Sie weiterarbeiten? Welche Daten sind erreichbar? Und wie schnell lässt sich ein belastbarer Zustand wiederherstellen?

03. Die Daten sind da. Nur wo genau?

Microsoft 365, Fileserver, SaaS, Archive und Fachanwendungen wachsen nebeneinander. Ohne Datenlandkarte fehlt irgendwann der Überblick.

WORUM ES GEHT

Nicht raus aus der Cloud. Raus aus dem Blindflug.

Digitale Souveränität heißt für uns nicht, funktionierende Systeme aus Prinzip zu ersetzen. Sie heißt, bewusst entscheiden zu können.

Wahlfreiheit statt Ideologie

Microsoft 365 kann genau die richtige Plattform sein. Wichtig ist, dass Sie wissen, wo Abhängigkeiten entstehen und welche Alternativen realistisch sind.

Exit-Fähigkeit gehört zum Design

Datenportabilität, offene Formate, Schnittstellen und alternative Betriebsmodelle machen aus einer theoretischen Option einen echten Ausweg.

Resilienz ist mehr als Backup

Wiederherstellung, Identitäten, externe Zugriffe, kritische Systeme und Verantwortlichkeiten müssen im Ernstfall zusammen funktionieren.

IT-SERVICES

Wir nehmen Ihnen Microsoft nicht weg. Wir geben Ihnen Optionen.

Erst verstehen wir Daten, Zugriffe, kritische Systeme und Abhängigkeiten. Dann entscheiden wir gemeinsam, was bleiben kann, wo Schutzmaßnahmen fehlen und wo offene, europäische oder selbst betriebene Bausteine wirklich etwas verbessern.

BEVOR WIR ÜBER PRODUKTE SPRECHEN

Was wir zuerst auf den Tisch legen.

Souveränität beginnt mit Transparenz. Nicht mit einer neuen Plattform.
01

Daten & Datenschutz

Wo liegen personenbezogene, vertrauliche und geschäftskritische Daten? Wer verarbeitet sie und welche Datenflüsse entstehen dabei?

02

Identitäten & Berechtigungen

Benutzer, Rollen, externe Zugriffe und Single Sign-on so betrachten, dass nachvollziehbar bleibt, wer worauf zugreifen darf.

03

Backup & Wiederanlauf

Nicht nur fragen, ob ein Backup existiert, sondern ob Daten und Systeme in einer realistischen Zeit tatsächlich wiederhergestellt werden können.

04

Anbieter & Exit

Vertrags-, Plattform- und Datenabhängigkeiten sichtbar machen und prüfen, wie ein Wechsel im Ernstfall technisch funktionieren würde.

05

Compliance & NIS2

Anforderungen auf die konkrete IT übersetzen: Verantwortlichkeiten, Risiken, Maßnahmen und belastbare Nachweise statt reiner Checklisten.

06

Maßnahmen & Prioritäten

Nicht alles gleichzeitig. Wir ordnen Maßnahmen nach Risiko, Nutzen und Aufwand und machen daraus einen umsetzbaren Arbeitsstand.

KOMPAKT-ISMS

NIS2? Erst einmal Ordnung ins Risiko bringen.

Ein Informationssicherheitsmanagement muss nicht mit einem 200-Seiten-Handbuch beginnen. Unser Kompakt-ISMS schafft einen pragmatischen Einstieg: Risiken erkennen, Verantwortlichkeiten klären, Maßnahmen priorisieren und konsequent nachhalten.

01. Kritisches: Was darf nicht ausfallen?

Geschäftsprozesse, Systeme, Daten und Dienstleister identifizieren, die für den Betrieb wirklich entscheidend sind.

02. Risiken: Was kann passieren?

Technische, organisatorische und externe Risiken greifbar machen, inklusive Abhängigkeiten und Schwachstellen.

03. Verantwortung: Wer kümmert sich?

Klare Zuständigkeiten schaffen, damit Risiken nicht zwischen IT, Geschäftsführung und Dienstleistern liegen bleiben.

04. Umsetzung: Was tun wir zuerst?

Maßnahmen priorisieren, Verantwortliche festlegen und Fortschritt nachvollziehbar nachhalten.

Zeit uns kennenzulernen

Souveränität ist kein Big-Bang-Projekt.

Oft reichen gezielte Änderungen an Datenablagen, Berechtigungen, Backup, Identitäten oder einzelnen Plattformen. Wir bauen dort um, wo der Effekt spürbar ist.

Unsere Leistungen

Offen, europäisch oder selbst betrieben, wenn es passt.

Der Markt hat sich weiterentwickelt. Wir prüfen Bausteine nicht nach Ideologie, sondern danach, ob sie Datenkontrolle, Wechselbarkeit oder Resilienz konkret verbessern.

DER WEG

Von Abhängigkeit zu Entscheidungsspielraum.

Keine Grundsatzdiskussion. Vier praktische Schritte.

01. Datenlandkarte erstellen

Systeme, Datenorte, Zugriffe und kritische Abhängigkeiten sichtbar machen.

02. Risiken bewerten

Ausfall, Anbieterbindung, Datenschutz, NIS2 und Wiederherstellung konkret einordnen.

03. Optionen entscheiden

Bestehendes behalten, gezielt absichern oder mit offenen/ europäischen Bausteinen ergänzen.

04. Maßnahmen umsetzen

Prioritäten abarbeiten, testen und über das Kompakt-ISMS nachvollziehbar weiterführen.

AUS UNSEREM IT-ALLTAG

Fokus Insights

Digitale Souveränität ohne Schlagworte: Abhängigkeiten, Datenkontrolle, NIS2 und Resilienz aus technischer Praxis.
Cyber-Resilienz IT-Strategie Cyber-Sicherheit

Cyber-Resilienz wird Pflicht: NIS2, NISG 2026 und DORA – was jetzt zu tun ist

Resilienz ist nicht die Abwesenheit von Angriffen, sondern die Fähigkeit, sie zu überstehen.

Worum es geht:
Cybersicherheit war lange eine Empfehlung. 2026 wird sie zur Pflicht mit Zähnen: NIS2 und ihre nationalen Umsetzungen sowie DORA verlangen nachweisbare Resilienz – und machen die Geschäftsführung persönlich verantwortlich. Wer jetzt strukturiert vorgeht, erfüllt nicht nur Vorgaben, sondern schützt sein Geschäft.

  • NIS2 wird 2026 national scharfgestellt (in Österreich als NISG 2026 ab 1. Oktober 2026); DORA gilt bereits seit Januar 2025.
  • Betroffenheit hängt von Sektor und Größe ab – und reicht über die Lieferkette bis zu IT-Dienstleistern und Zulieferern.
  • Neu und entscheidend: persönliche Haftung der Leitungsebene und verpflichtende Schulung.

Lesedauer:
6 Minuten

Der erste Schritt

In Kürze wissen wir, wo Sie stehen.